Siem Reap – Angkor Wat

Die Reise von Bangkok nach Siem Reap war sehr abenteurlich. Ein Taxi hat uns zur Grenze gebracht. Dort mussten wir uns zu Fuss über die Grenze schlagen, was gar nicht so einfach ist rund ziemlich lange gedauert hat. Dann endlich in Kambodscha angekommen haben wir beschlossen, dass wir mit dem Bus nach Siem Reap weiterfahren. Den Kindern hat das total getaugt. Die gesamte Reise hat dann allerdings 10 Std. gedauert, aber es war total schön & ich bin echt stolz auf unsere Mädchen, dass sie das ohne wenn und aber mit uns mitmachen und auch Spass daran haben.

Da wir 4 volle Tage zum Besichtigen Zeit hatten, sind wir alles entspannt angegangen. Wir haben 1 ganzen Tag und zwei halbe Tage verschiedene Tempel besucht und einen Tag haben wir bei den Floating Villages am Lake Donle  Sak ,ca. 30 km ausserhalb von Siem Reap, verbracht.

Die Tempel sind echt beeindruckend und man kann gar nicht genug davon bekommen. Es ist total schön herumzuklettern und die unterschiedlichsten Dinge zu erforschen. Leider ist bei den Haupttempeln auch ziemlich viel los – aber es ist ja jetzt Hauptreisezeit.

Abseits des “touristischen Luxus” ist es manchmal sehr hart anzusehen wie arm die Leute hier sind und unter welchen Umständen sie leben. Viele Kinder müssen hier arbeiten und wir haben das auch sehr oft mitbekommen. Wir haben über Broschüren von einer Organisation erfahren, die stark gegen die Kinderarbeit direkt vor Ort kämpft und auch die sich um die Straßenkinder kümmert.

Da auch Lena und Marie daran sehr interessiert waren haben wir diese Organisation(http://www.childsafe-international.org/) in Siem Reap aufgesucht und ein längeres Gespräch mit einem der Mitarbeiter geführt. Sie versuchen die Familien dahingehend zu Unterstützen, dass sie ihnen div. Ausbildungen und Jobs anbieten bzw. Schulgeld für die Kinder zahlen. Sie achten sehr darauf, dass die Kinder die Möglichkeit bekommen zur Schule gehen. Ebenso kämpfen sie dafür, dass die Kinder nicht als Touristenattraktionen “verwendet” werden und auch dass Touristen bettelnden Kindern nicht direkt Geld geben. Bzw. soll man auch auf keinen Fall von Kindern Souveniers kaufen. Es stecken da überall “Banden” dahinter bzw. unterstützt man so , dass die Kinder weiterhin dafür missbraucht werden. Das kleinste Mädchen, das wir gesehen haben das Souveniers verkaufen musste war auf keinen Fall älter als 3-4 Jahre!!!!!

Lena und Marie haben beschlossen heuer ihr Spendengeld an diese Organisation zu überweisen. Als wir das dem Mitarbeiter sagten war er total überrascht und hat sich sehr gefreut. Wir dürften so ziemlich die einzigen Touristen sein, die aktives Interesse vor Ort an dieser Organisation haben bzw. die sie aufgesucht haben. Ich finde das total traurig.

Wir durften auch eine kleine Schule besuchen. Sie wird von einem Mönch geleitet, der den Kinder Englisch beibringt. Das war auch total interessant.

Leider ist auch hier die Zeit viel zu schnell vergangen und am 12. 01. ging es dann wieder mit dem Taxi retour zur Grenze und weiter nach Bangkok.

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